{"id":61097,"date":"2022-11-15T16:37:43","date_gmt":"2022-11-15T15:37:43","guid":{"rendered":"https:\/\/fedil.lu\/?post_type=member-news&#038;p=61097"},"modified":"2022-11-15T16:37:46","modified_gmt":"2022-11-15T15:37:46","slug":"ceratizit-weiht-groessten-solar-carport-luxemburgs-ein-und-stellt-ehrgeizige-nachhaltigkeitsstrategie-vor","status":"publish","type":"member-news","link":"https:\/\/fedil.lu\/de\/member-news\/ceratizit-weiht-groessten-solar-carport-luxemburgs-ein-und-stellt-ehrgeizige-nachhaltigkeitsstrategie-vor\/","title":{"rendered":"CERATIZIT weiht gr\u00f6\u00dften Solar-Carport Luxemburgs ein und stellt ehrgeizige Nachhaltigkeitsstrategie vor"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eCO<sub>2<\/sub>-neutral\u201c bis 2025, \u201enet zero\u201c bis 2040<\/p>\n\n\n<div class=\"text-block js-section\">\n    <h2 class=\"text-block__title\" data-page-navigation=\"\">\n        \n    <\/h2>\n    <div class=\"text-block__text format-text\">\n        <p><strong>CERATIZIT hat in Mamer den gr\u00f6\u00dften Solar-Carport Luxemburgs eingeweiht. Mit einer j\u00e4hrlichen Produktion von \u00fcber 1,25 Gigawattstunden (GWh) nachhaltig gewonnenem Strom deckt die Anlage den Verbrauch von 415 Haushalten. Den feierlichen Rahmen in Anwesenheit von Premierminister Xavier Bettel und Energieminister Claude Turmes nutzte das Unternehmen zur Vorstellung einer ehrgeizigen Nachhaltigkeitsstrategie, mit der es bis 2025 eine F\u00fchrungsrolle unter den Hartmetall- und Pr\u00e4zisionswerkzeugherstellern einnehmen will.<\/strong><\/p>\n<p>Der in Zusammenarbeit mit dem luxemburgisch-belgischen Unternehmen Enerdeal realisierte Carport auf dem Mitarbeitendenparkplatz in Mamer ist ein Beispiel daf\u00fcr, wie sich Parkpl\u00e4tze und andere Fl\u00e4chen nachhaltiger nutzen lassen und dazu beitragen k\u00f6nnen, in Luxemburg mehr gr\u00fcne Elektrizit\u00e4t zu gewinnen und unabh\u00e4ngiger von Importen aus dem Ausland zu werden. \u201eDas Projekt zeigt, dass wir als Industrie beim Thema Nachhaltigkeit auf vielen Ebenen ein wichtiger Teil der L\u00f6sung zum Aufhalten des Klimawandels sein k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Vorstandsmitglied Frank Thom\u00e9.<\/p>\n<h3 id='s-mehr-als-3-gwh-zusaetzliches-potenzial'>Mehr als 3 GWh zus\u00e4tzliches Potenzial<\/h3>\n<p>Aus diesem Grund plant CERATIZIT, in Zukunft weitere Solaranlagen zu realisieren. \u201eUnsere luxemburgischen Standorte in Mamer, Livange und Niederkorn bieten das Potenzial, weitere Photovoltaikanlagen mit einer j\u00e4hrlichen Kapazit\u00e4t von \u00fcber 3 GWh zu installieren. Deshalb sind wir bereits heute dabei, die n\u00e4chsten Projekte zu planen\u201c, so Thom\u00e9 zu den weiteren Pl\u00e4nen des Unternehmens.<\/p>\n<h3 id='s-fuehrungsrolle-beim-thema-nachhaltigkeit'>F\u00fchrungsrolle beim Thema Nachhaltigkeit<\/h3>\n<p>Eingebettet sind die Photovoltaikprojekte in die ehrgeizige Nachhaltigkeitsstrategie von CERATIZIT, die auch im Unternehmen ein Umdenken in vielen Bereichen erfordert. Um diesen Umbruch zu f\u00f6rdern, hat sich CERATIZIT ganz bewusst ehrgeizige Ziele gesetzt, wie Vorstandsmitglied Thierry Wolter erl\u00e4utert: \u201eUnsere Vision ist es, bis 2025 in der Hartmetall- und Zerspanungswerkzeugindustrie f\u00fchrend im Bereich Nachhaltigkeit zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Zugleich betont er die Bedeutung der Politik f\u00fcr ein Gelingen des Wandels hin zu einer nachhaltigen Industrie. \u201eOhne Wirtschaft funktioniert unsere Gesellschaft nicht. Deshalb m\u00fcssen wir Reduktionsziele immer auch im Kontext der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sehen. Sie m\u00fcssen Nachhaltigkeit f\u00f6rdern und zugleich sicherstellen, dass industrielle Produktion in Luxemburg weiter wettbewerbsf\u00e4hig ist\u201c, so Wolter weiter.<\/p>\n<h3 id='s-nachhaltigkeit-entlang-der-gesamten-wertschoepfungskette'>Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette<\/h3>\n<p>Unternehmensintern wurden die Weichen dagegen bereits gestellt. Um unternehmensweit wirklich nachhaltig zu werden, nimmt CERATIZIT mit Blick auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien, kurz ESG, k\u00fcnftig die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette in den Blick und wird dabei auch die Zusammenarbeit mit Partnern einbeziehen. In einer ersten Phase gilt der Fokus jenen Aspekten, die die gr\u00f6\u00dfte Hebelwirkung haben.<\/p>\n<h3 id='s-reduktion-des-co2-fussabdrucks'>Reduktion des CO2-Fu\u00dfabdrucks<\/h3>\n<p>Um den eigenen CO2-Fu\u00dfabdruck schnell drastisch zu reduzieren, setzt CERATIZIT zun\u00e4chst bei drei gro\u00dfen Hebeln an. Ein entscheidender Faktor ist die Erh\u00f6hung des Anteils der in der Fertigungskette verbleibenden Rohstoffe auf \u00fcber 95%. Die Aufbereitung sekund\u00e4rer Rohstoffe ben\u00f6tigt verglichen mit prim\u00e4ren Rohmaterialien aus Erz 70% weniger Energie und senkt den CO2- Aussto\u00df um 40%. Ein positiver Nebeneffekt ist die Absicherung der Lieferkette f\u00fcr Rohstoffe, sodass sowohl die Kunden als auch CERATIZIT gleich doppelt profitieren.<\/p>\n<p>Ebenso im Fokus steht die Stromversorgung. CERATIZIT plant, die Stromversorgung aller Standorte in den n\u00e4chsten Jahren auf gr\u00fcnen Strom aus Wind-, Solar- und Wasserkraft umzustellen.<\/p>\n<p>Eng verbunden mit dem Wechsel der Stromversorgung ist das Thema Wasserstoffversorgung. In gro\u00dfen Mengen wird er insbesondere f\u00fcr die Herstellung des Wolframpulvers ben\u00f6tigt, das bei CERATIZIT unter anderem in Niederkorn hergestellt wird. Bisher wird der ben\u00f6tigte Wasserstoff durch Steam Reforming aus Erdgas gewonnen, sogenannter \u201egrauer\u201c Wasserstoff. F\u00fcr die Zukunft plant CERATIZIT den Wechsel zu gr\u00fcnem Wasserstoff, der durch Elektrolyse mit gr\u00fcnem Strom aus Wasser gewonnen wird. Hierf\u00fcr wird CERATIZIT sowohl mit den bisherigen Lieferanten kooperieren als auch eigene Elektrolyseanlagen aufbauen.<\/p>\n<h3 id='s-etappenziel-co2-neutral-bis-2025'>Etappenziel: CO2-neutral bis 2025<\/h3>\n<p>Erster Meilenstein in der Umsetzung der neuen Strategie ist 2025. Bis dahin plant CERATIZIT CO2-neutral zu sein. Das hei\u00dft nicht nur alle entlang der gesamten Lieferkette anfallenden Emissionen auszugleichen. CERATIZIT plant auch die tats\u00e4chlich anfallenden Emissionen bis dahin gegen\u00fcber dem Referenzjahr 2020 um 35\u00a0% zu reduzieren. F\u00fcr die zweite Etappe, 2030, sieht das Unternehmen mit Hilfe weiterer Ma\u00dfnahmen eine Reduktion um 60\u00a0% gegen\u00fcber 2020 vor.<\/p>\n<p>Das ehrgeizigste Ziel ist jedoch das Erreichen von \u201eNet zero\u201c bis 2040 \u2013 ein Ziel, das vom Pariser Klimaabkommen erst f\u00fcr 2050 vorgesehen ist. \u201eDie CO2-Emissionen entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette bis 2040 um mindestens 75\u00a0% zu senken ist ohne Frage eine Herausforderung. Wir sehen diesen Weg mit Blick auf k\u00fcnftige Generationen aber als alternativlos an und freuen uns, durch innovative Produkte und eine breite Dienstleistungspalette auch unsere Kunden daran teilhaben zu lassen\u201c, erkl\u00e4rt Wolter die Motivation des Unternehmens.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie: https:\/\/www.ceratizit.com\/int\/de\/sustainability.html<\/p>\n<h3 id='s-'><\/h3>\n<h3 id='s-ceratizit-mit-leidenschaft-und-pioniergeist-fuer-hartstoffe'>CERATIZIT \u2013 Mit Leidenschaft und Pioniergeist f\u00fcr Hartstoffe<\/h3>\n<p>CERATIZIT, ein Unternehmen der Plansee Group, ist seit \u00fcber 100 Jahren Pionier auf dem Gebiet anspruchsvoller Hartstoffl\u00f6sungen f\u00fcr Zerspanung und Verschlei\u00dfschutz. Das Privatunternehmen mit Sitz in Mamer, Luxemburg, entwickelt und produziert hochspezialisierte Zerspanungswerkzeuge, Wendeschneidplatten, St\u00e4be aus Hartstoffen und Verschlei\u00dfteile. In verschiedenen Anwendungssegmenten ist CERATIZIT Weltmarktf\u00fchrer und entwickelt erfolgreich neue Hartmetall-, Cermet- und Keramiksorten, etwa f\u00fcr die Holz- und Gesteinsbearbeitung.<\/p>\n<p>Mit weltweit \u00fcber 8.000 Mitarbeitern an mehr als 30 Produktionsst\u00e4tten und einem Vertriebsnetz mit \u00fcber 50 Niederlassungen ist CERATIZIT ein Global Player der Hartmetallbranche. Zum internationalen Netzwerk geh\u00f6ren unter anderem das Tochterunternehmen Stadler Metalle sowie das Joint Venture CB-CERATIZIT.<\/p>\n<p>Der Technologief\u00fchrer investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung und besitzt mehr als 1.200 Patente. Innovative Hartstoffl\u00f6sungen von CERATIZIT werden unter anderem im Maschinen- und Werkzeugbau, in der Automobilbranche, in der Luft- und Raumfahrtindustrie, in der \u00d6l- und Gasindustrie sowie in der Medizinindustrie eingesetzt.<\/p>\n\n    <\/div>\n<\/div>","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-61097","member-news","type-member-news","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/member-news\/61097","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/member-news"}],"about":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/member-news"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/member-news\/61097\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61099,"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/member-news\/61097\/revisions\/61099"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61097"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}