{"id":64103,"date":"2023-09-14T16:55:57","date_gmt":"2023-09-14T14:55:57","guid":{"rendered":"https:\/\/fedil.lu\/?post_type=press-release&#038;p=64103"},"modified":"2023-09-14T16:56:00","modified_gmt":"2023-09-14T14:56:00","slug":"der-blick-der-fedil-auf-die-rede-zur-lage-der-union-2023-von-praesidentin-von-der-leyen","status":"publish","type":"press-release","link":"https:\/\/fedil.lu\/de\/press-releases\/der-blick-der-fedil-auf-die-rede-zur-lage-der-union-2023-von-praesidentin-von-der-leyen\/","title":{"rendered":"Der Blick der FEDIL auf die Rede zur Lage der Union 2023 von Pr\u00e4sidentin von der Leyen"},"content":{"rendered":"<div class=\"text-block js-section\">\n    <h2 class=\"text-block__title\" data-page-navigation=\"\">\n        \n    <\/h2>\n    <div class=\"text-block__text format-text\">\n        <p><em>Luxemburg, den 14. September 2023.<\/em> Die FEDIL begr\u00fc\u00dft die Aussage von Pr\u00e4sidentin von der Leyen, dass die Industrie der EU im Zuge ihres digitalen und \u00f6kologischen Wandels auf ihre Unterst\u00fctzung z\u00e4hlen kann. Aus ihrer Rede geht hervor, dass dem kommerziellen und industriellen Umfeld der EU mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird, eine Entwicklung, die schon lange \u00fcberf\u00e4llig ist. Diese Aufmerksamkeit scheint sich auf verschiedene Bereiche auszudehnen, darunter der soziale Dialog sowie Fragen im Zusammenhang mit KI und der Digitalisierung. Wir wissen dies sehr zu sch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Die FEDIL h\u00e4lt es auch f\u00fcr angemessen, dass Pr\u00e4sidentin von der Leyen drei gro\u00dfe Herausforderungen f\u00fcr die EU-Industrie erkannt hat: Qualifikations- und Arbeitskr\u00e4ftemangel, Inflation und immer noch zu hohe Energiepreise. Wir haben diese Punkte wiederholt hervorgehoben, und dies zeigt, dass die Stimme der Unternehmen und der Industrie in der EU geh\u00f6rt worden ist. Insbesondere in Bezug auf die Energiepreise ist es wichtig, dass die Kommissionspr\u00e4sidentin erkl\u00e4rt hat, dass wir diese schwierige Herausforderung besser bew\u00e4ltigen konnten, weil wir zusammengehalten haben, und dass wir dieses Modell in anderen Bereichen wie kritischen Rohstoffen oder sauberem Wasserstoff wiederholen sollten. Die FEDIL hat sich stets daf\u00fcr eingesetzt, dass die einzige wirksame Antwort im Energiebereich ein einheitliches Vorgehen der EU ist, und wir sind zufrieden, dass die Kommission dies nun anerkennt.<\/p>\n<p>Die FEDIL sch\u00e4tzt auch die Tatsache, dass die Kommissionspr\u00e4sidentin die Existenz von B\u00fcrokratie und Verwaltungsaufwand anerkennt, die Unternehmen belasten, insbesondere KMU, die mit komplexen Vorschriften konfrontiert sind. Wir unterst\u00fctzen die Forderung, die Berichtspflichten von Unternehmen auf EU-Ebene um 25% zu reduzieren, wie die Pr\u00e4sidentin betont hat. Wir sind jedoch der Ansicht, dass es an der Zeit ist, diesen Worten Taten folgen zu lassen. Die Botschaft der Verwaltungsvereinfachung in Europa wurde von den politischen Entscheidungstr\u00e4gern der EU bei zahlreichen Gelegenheiten aufgegriffen, und nun ist es zwingend erforderlich, konkrete Ma\u00dfnahmen zu sehen.<\/p>\n<p>Die FEDIL stellt mit einigem Bedauern fest, dass die Kommissionspr\u00e4sidentin in ihrer Rede nicht auf den EU-Binnenmarkt eingegangen ist. Der Binnenmarkt ist von extremer Bedeutung f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der EU, insbesondere f\u00fcr kleine Mitgliedstaaten wie Luxemburg. Wenn man auch den offensichtlichen Mangel an Engagement der Kommission bei der Sicherung des Binnenmarktes in kritischen Gesetzgebungen, wie dem Richtlinienvorschlag \u00fcber die Sorgfaltspflicht der Unternehmen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, ber\u00fccksichtigt, ist die fehlende Erw\u00e4hnung in der Rede noch beunruhigender. Wir fordern die Kommission nachdr\u00fccklich auf, die Bedeutung des Binnenmarktes nicht zu vernachl\u00e4ssigen und seinen anhaltenden Erfolg zu sichern.<\/p>\n\n    <\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":14,"featured_media":60339,"template":"","class_list":["post-64103","press-release","type-press-release","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press-release\/64103","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press-release"}],"about":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/press-release"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press-release\/64103\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64105,"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press-release\/64103\/revisions\/64105"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/60339"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64103"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}