{"id":21963,"date":"2021-01-26T18:01:42","date_gmt":"2021-01-26T17:01:42","guid":{"rendered":"https:\/\/fedil.lu\/?post_type=publication&#038;p=21963"},"modified":"2021-01-28T10:55:49","modified_gmt":"2021-01-28T09:55:49","slug":"neujahrsbotschaft-von-praesidentin-michele-detaille","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/fedil.lu\/de\/publications\/neujahrsbotschaft-von-praesidentin-michele-detaille\/","title":{"rendered":"Neujahrsbotschaft der FEDIL und ihres Pr\u00e4sidenten"},"content":{"rendered":"<p><center><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/hyWqtMXcOvg\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/center><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><u>Neujahrsbotschaft von Pr\u00e4sidentin Mich\u00e8le Detaille<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong id=\"md\">Sehr geehrter Herr Premierminister,<\/strong><\/p>\n<p><strong>liebe Partner und Ansprechpartner der FEDIL,<\/strong><\/p>\n<p><strong>liebe FEDIL-Mitglieder, meine Damen und Herren,<\/strong><\/p>\n<p>Normalerweise h\u00e4tte die FEDIL Ende Januar ihren traditionellen Neujahrsempfang gehalten, eine gro\u00dfartige Gelegenheit, sich zu sehen, neue Mitglieder zu treffen, sich gegenseitig ein gutes neues Jahr zu w\u00fcnschen, sich von einem renommierten Redner inspirieren zu lassen und dem Gru\u00dfwort unseres Premierministers an die Unternehmer zu lauschen.<\/p>\n<p>Leider hindert uns die aktuelle Gesundheitslage daran, uns im festlichen Rahmen des so gesch\u00e4tzten Empfangs zu treffen. Ich muss nicht extra betonen, dass wir ein solches Zusammensein nach zehn Monaten Kontakteinschr\u00e4nkungen n\u00f6tiger denn je gehabt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Zun\u00e4chst einmal liegt uns viel daran, mit Ihnen die Botschaften der FEDIL und des Premierministers zu Beginn dieses Jahres zu teilen, das &#8211; davon bin ich \u00fcberzeugt &#8211; der Anfang vom Ende einer Pandemie sein wird, die uns alle pers\u00f6nlich und beruflich beeintr\u00e4chtigt hat.\u00a0 Wenn es die Hygienema\u00dfnahmen erlauben, werden wir zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt im Jahr ein zwangloses Beisammensein nachholen, bei dem wir Erfahrungen austauschen, unsere Meinung teilen und vielleicht auch ein Gl\u00e4schen einer unserer Luxemburgischen Spezialit\u00e4ten kosten k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<p><strong><u>Der Wiederaufschwung unserer Wirtschaft braucht die F\u00f6rderung und Beschleunigung privater Investitionen <\/u><\/strong><\/p>\n<p>Welche Bilanz kann man \u00fcber ein Jahr ziehen, das durch zehn Monate Vorherrschaft einer Pandemie gepr\u00e4gt war, die unseren Alltag so sehr ver\u00e4nderte?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal ist festzuhalten, dass die Mehrzahl der von der FEDIL vertretenen Sektoren nicht direkt von den Schlie\u00dfungsma\u00dfnahmen betroffen waren, die die Beh\u00f6rden zur Eind\u00e4mmung der \u00dcbertragung des Virus beschlossen. Dennoch haben sich zahlreiche Aktivit\u00e4ten erheblich verz\u00f6gert und manche schon vorher bestehenden Strukturschw\u00e4chen traten schneller und mit mehr Wucht zutage.\u00a0 Vor\u00fcbergehend sehr hohe Krankenst\u00e4nde und Unsicherheiten oder sogar Unterbrechungen der Lieferketten trafen fast all unsere Unternehmen. Selbst jene, deren Erzeugnisse und Leistungen trotz oder manchmal auch gerade wegen der Pandemie stark nachgefragt waren, waren vor diesen Schwierigkeiten nicht gefeit.<\/p>\n<p>Die meisten Mitglieder begr\u00fc\u00dfen generell die Stabilisierungs- und Entsch\u00e4digungsma\u00dfnahmen, die von der Regierung in diesen schwierigen Monaten angeboten wurden. Wieder einmal erwies sich Kurzarbeit f\u00fcr Arbeitnehmer wie f\u00fcr Arbeitgeber als wirksames Instrument zur Bek\u00e4mpfung der Krise.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission lockerte vor\u00fcbergehend die Ma\u00dfnahmen zur Beschr\u00e4nkung von Staatshilfen.<\/p>\n<p>Wir begr\u00fc\u00dfen die Entscheidung der Regierung, diese Lockerung auf europ\u00e4ischer Ebene zu nutzen, um der Industrie Anreize f\u00fcr den Erhalt oder sogar den Ausbau ihrer Investitionsprojekte zu bieten. Die Modernisierung und die Leistungssteigerung, die diese Investitionen bewirken werden, sind eine Art Vorbedingung, um erfolgreich aus der Krise zu kommen. Wir begr\u00fc\u00dfen im \u00dcbrigen auch, wie schnell das Wirtschaftsministerium die zahlreichen Antr\u00e4ge der Industrie bearbeitet hat.<\/p>\n<p>In normalen Zeiten investiert die Privatwirtschaft in unserem Land viermal so viel wie der Staat. Der Wiederaufschwung unserer Wirtschaft braucht deshalb die F\u00f6rderung und Beschleunigung privater Investitionen. Wir haben die gro\u00dfe Chance, auf Wirtschaftsakteure z\u00e4hlen zu k\u00f6nnen, die darauf dr\u00e4ngen, ihre Investitionen trotz Krise in die Tat umzusetzen. Diese Projekte befassen sich oft mit Zukunftsbranchen wie Wohnungsbau, Digitalisierung, Dekarbonisierung oder auch Diversifizierung der Industrielandschaft. Die Regierung muss zur Entfaltung dieses Potenzials beitragen und helfen, den Sumpf bestimmter Genehmigungsverfahren auszutrocknen, die zu schwerf\u00e4llig und langwierig sind und manchmal auch zu sehr vom individuellen Ermessen abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Der Staat muss eingreifen und jenen Unternehmen den R\u00fccken st\u00e4rken, deren T\u00e4tigkeit unter den staatlichen Gesundheitsma\u00dfnahmen leidet, die ergriffen werden mussten. Auf alle Ewigkeit am Tropf staatlicher Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen zu h\u00e4ngen, ist jedoch weder finanziell nachhaltig, noch politisch w\u00fcnschenswert. Die Unternehmen streben die Wiederherstellung einer neuen \u201eNormalit\u00e4t\u201c an, teils auch unter einem Paradigmenwechsel.<\/p>\n<p>Die Anpassung an strukturelle \u00c4nderungen oder neue Marktgegebenheiten, sei es die Abstimmung von Angebot und Nachfrage oder von Kostenstruktur und Einnahmeperspektive, ist unserer Industrie nicht fremd.\u00a0 Der Wandel des derzeitigen sozio\u00f6konomischen Kontextes wird stark von der Klimafrage, der Digitalisierung und j\u00fcngst auch von der Corona-Krise beeinflusst. Ich fordere unsere politischen Verantwortungstr\u00e4ger und Sozialpartner auf, den Anpassungsprozess unserer Unternehmen konstruktiv zu begleiten, anstatt sich ihm entgegenzustellen oder ihn in einer falsch verstandenen Sorge um den Erhalt von Arbeitspl\u00e4tzen auszubremsen.<\/p>\n<p>Konzentrieren wir unsere Anstrengungen auf eine Politik des Erhalts von Arbeitspl\u00e4tzen, die den Strukturwandel vorwegnimmt, die Entwicklung neuer Gesch\u00e4ftsfelder beg\u00fcnstigt und Arbeitnehmer*innen mit geeigneten Ausbildungsprogrammen auf die neuen Berufsprofile vorbereitet, die auf dem Arbeitsmarkt verlangt werden. Denn trotz der Krise ist Letzterer nach wie vor vom Fachkr\u00e4ftemangel in Zukunftsberufen gekennzeichnet.<\/p>\n<p>Die FEDIL engagiert sich stark f\u00fcr die F\u00f6rderung technischer Berufe, die eine zentrale Rolle f\u00fcr die Innovation im Unternehmen und somit strategisch eine immer wichtigere Rolle f\u00fcr die Erh\u00f6hung der Erfolgsaussichten spielen.<\/p>\n<p>Die Entwicklung unseres \u00d6kosystems der staatlich gef\u00f6rderten Forschung ist ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor. Deren Nutzen f\u00fcr die Wirtschaft h\u00e4ngt nat\u00fcrlich von der Intensit\u00e4t der Kooperation der staatlich gef\u00f6rderten Forschung mit den Unternehmen ab.\u00a0 In diesem Zusammenhang hoffen wir auf rasche Fortschritte bei der Schaffung eines Technologieparks in der N\u00e4he von Belval, der eine Ann\u00e4herung von staatlicher und privatwirtschaftlicher Forschung erm\u00f6glichen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Die Krise war ein wichtiger Innovationsmotor und bescherte dem digitalen und organisatorischen Wandel einen Entwicklungsschub<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Die Corona-Krise beschleunigte den technologischen und organisatorischen Wandel in den Unternehmen. Die Krise war ein wichtiger Innovationsmotor und bescherte der Digitalisierung einen Entwicklungsschub. Sie zeigte auf, wie unverzichtbar digitale Tools sind, die heute f\u00fcr ein reibungsloses Funktionieren unserer Gesellschaft und Wirtschaft unerl\u00e4sslich sind.<\/p>\n<p>Unternehmen, die beim digitalen Wandel schon sehr weit sind, nutzten digitale Tools f\u00fcr die Verwaltung ihrer T\u00e4tigkeiten und Produktion und entwickelten innovative, neue Arbeitsmethoden. Homeoffice beispielsweise wurde Vorschrift und fand so Eintritt in unsere Unternehmen und wird zum neuen Arbeitsalltag dazugeh\u00f6ren. Die Krise hat gezeigt, dass wir uns st\u00e4rker um den digitalen Wandel bem\u00fchen m\u00fcssen, denn er kann uns mehr Flexibilit\u00e4t, Sicherheit und Widerstandsf\u00e4higkeit bringen.<\/p>\n<p>Zur Sicherung des Fortbestands und Erfolgs setzen Unternehmen immer mehr auf Innovation und investieren in cloudbasierte Technologien, das Internet der Dinge, k\u00fcnstliche Intelligenz und nicht zu vergessen Cybersicherheit.<\/p>\n<p>Zur Gew\u00e4hrleistung eines erfolgreichen digitalen Wandels in all unseren Unternehmen muss die Regierung daf\u00fcr sorgen, dass die richtigen Anreiz- und Flankierungsma\u00dfnahmen f\u00fcr Unternehmen geschaffen werden, einschlie\u00dflich steuerlicher Anreize.<\/p>\n<p>Konnektivit\u00e4t erwies sich in der Krise als wesentliches Kriterium, darauf muss sich unser Augenmerk auch weiterhin richten. Der Ausbau des Glasfasernetzwerks und der schnelle Ausbau des 5G-Netzes h\u00e4ngen von Genehmigungsverfahren ab, die mit der gebotenen Eile zum Abschluss gebracht werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der digitale Wandel des \u00f6ffentlichen Dienstes ist eine Priorit\u00e4t der Regierung. Im Lockdown haben wir erfahren, wie entscheidend Onlinel\u00f6sungen in der Verwaltung sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die gesamte Regierung muss rasch Rahmenbedingungen f\u00fcr eine Energiewende schaffen, die von der Industrie mitgestaltet wird<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission und der Rat konnten 2020 Fortschritte in der legislativen Arbeit zur Versch\u00e4rfung und Bekr\u00e4ftigung der Klimaziele der Union verbuchen. Mit dem Green Deal wurde im \u00dcbrigen in gewisser Weise ein roter Faden f\u00fcr das Konjunkturprogramm eingef\u00fchrt, das von der Kommission vorgelegt und von den Staats- und Regierungschefs infolge der Corona-Krise angenommen wurde.\u00a0 Die Einbeziehung von Klimakriterien in die Rahmenvorgaben der internationalen Handelsbeziehungen steht noch aus, was den Industriesektoren, die stark vom CO<sub>2<\/sub>-Preis abh\u00e4ngen, Sorge bereitet. Die negativen Auswirkungen der Krise auf deren Finanzmittel macht die Sache nat\u00fcrlich nicht besser.<\/p>\n<p>Die Industrie stellt die Festlegung von Klimazielen als Antwort auf die Dringlichkeit des Klimawandels nicht in Frage. Sie fordert ein Handeln der Politik, das sich nicht nur auf sichtbare Effekte beschr\u00e4nkt, sondern schnellstm\u00f6glich die Rahmenbedingungen f\u00fcr eine Energiewende schafft, an der die Industrie aktiv beteiligt ist.<\/p>\n<p>Im Kampf f\u00fcr das Klima fordern wir unsere Regierung auf, alle Optionen zu pr\u00fcfen, die uns zur Verf\u00fcgung stehen, damit wir unsere Klimaziele dauerhaft erreichen. Wir sollten flexibel und pragmatisch vorgehen und die technologischen L\u00f6sungen nutzen, die f\u00fcr die einzelnen Sektoren geeignet sind.\u00a0 Das gilt ganz besonders in der Phase des \u00dcbergangs, bis f\u00fcr alle Sektoren emissionsfreie L\u00f6sungen zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Gesetzlich zul\u00e4ssige technische L\u00f6sungen mit dem Argument abzulehnen, sie w\u00fcrden nicht weit genug gehen, w\u00e4re unverantwortbar. Wenn wir auf solche L\u00f6sungen verzichten, schr\u00e4nken wir den Handlungsspielraum Luxemburgs gegen\u00fcber den anderen Volkswirtschaften der EU, die einen pragmatischeren, differenzierteren Ansatz verfolgen, erheblich und unn\u00f6tig ein.<\/p>\n<p>Die ab diesem Jahr geltende CO2-Steuer erscheint in gewisser Weise vereinfachend und undifferenziert. Ob sie in ihrer derzeitigen Form viel zur Energiewende beitr\u00e4gt, bleibt anzuzweifeln.\u00a0 Der eingleisige Ansatz, der ohne Unterscheidung f\u00fcr Unternehmen wie f\u00fcr private Verbraucher gilt, wird wohl kaum die erhofften Verhaltens\u00e4nderungen bewirken.<\/p>\n<p>Leider wurden die konstruktiven Vorschl\u00e4ge der FEDIL f\u00fcr 2021, das Jahr, in dem diese Steuer erstmalig erhoben wird, nicht ber\u00fccksichtigt. Doch es ist nie zu sp\u00e4t f\u00fcr Verbesserungen. In den folgenden Jahren sollte ein intelligenterer Ansatz mit speziellen Sonderregelungen f\u00fcr die jeweiligen Zielsektoren in Erw\u00e4gung gezogen werden. Aus Sicht der Unternehmen muss die Steuer mehr Anreize bieten, so dass sich Investitionen in Technologien mit geringem Kohlenstoffverbrauch lohnen, und Unternehmen, die ihre Emissionen signifikant gesenkt haben, nicht mehr bestraft werden. Die Fortf\u00fchrung der derzeitigen vereinfachenden Politik einer st\u00e4ndigen Erh\u00f6hung der Energiekosten wird nur die Attraktivit\u00e4t Luxemburgs als wettbewerbsf\u00e4higer Wirtschaftsstandort schm\u00e4lern.<\/p>\n<p>Neben den aktuellen Themen, \u00fcber die ich nun sprach und bei denen sich die FEDIL in den kommenden Monaten Fortschritte erhofft, m\u00f6chte ich auch auf einige andere gr\u00f6\u00dfere Baustellen f\u00fcr dieses Jahr eingehen, die alle eines gemeinsam haben: Sie werden von den Ereignissen oder Entwicklungen, die wir zum Ende des Jahres beobachten konnten, positiv beeinflusst.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Corona-Pandemie erhielten wir die ersten Impfstofflieferungen, was ein gutes Zeichen f\u00fcr eine erfolgreiche schrittweise R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t und zum sehnlichst erwarteten Wiederaufschwung der Wirtschaft ist.<\/p>\n<p>Was die Handelsbeziehungen betrifft, so erm\u00f6glicht die in letzter Minute erzielte Einigung \u00fcber den Brexit die Aufrechterhaltung der Handelsbeziehungen mit unseren britischen Partnern ohne allzu gro\u00dfe Reibungsverluste, und nach den Pr\u00e4sidentschaftswahlen in den USA wagt man, an eine Wiederaufnahme des transatlantischen Handelsdialogs zu glauben.<\/p>\n<p>Durch die Freigabe des ehrgeizigen Wirtschaftshilfsprogramms der Europ\u00e4ischen Union im Dezember wurde der Weg frei f\u00fcr die Aufbau- und Resilienzfazilit\u00e4ten, die den Mitgliedstaaten bei der Bew\u00e4ltigung der Krise mit der Digitalisierung, der Energiewende und der Kreislaufwirtschaft helfen sollen.<\/p>\n<p>Die staatlichen Mittel f\u00fcr F\u00f6rderprogramme sowie die zahlreichen Ausgleichs- und Stabilisierungsprogramme f\u00fcr die Wirtschaft in der Krise werfen nat\u00fcrlich die Frage nach einer Wiederherstellung ausgeglichener Haushalte und dem k\u00fcnftigen politischen Umgang mit diesen Staatsschulden auf. 2021 wird zweifelsohne das erste Jahr einer Zeit, in der wir die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise schultern m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Meine Damen und Herren, liebe Freunde der FEDIL, ich habe von der Wirtschaft gesprochen, aber es sind gewiss nicht Sie, die Unternehmenschefs, die ich \u00fcberzeugen muss, dass unsere Industrie in erster Linie aus Menschen besteht. Ohne den Mut und das professionelle Bewusstsein unserer Mitarbeiter*innen w\u00e4re die Lage noch viel schwieriger.<\/p>\n<p>Wir leiden alle in unterschiedlichem Ma\u00dfe unter der Pandemie, nicht nur physisch, sondern auch emotional und psychisch. Als Arbeitgeber, Manager, F\u00fchrungskr\u00e4fte sind wir es gewohnt, uns um unsere Teams zu k\u00fcmmern. Vergessen wir nicht, dass diese st\u00fcrmischen Zeiten auch verletzlich machen k\u00f6nnen. Seien wir standhaft, wohlwollend und h\u00f6ren wir unseren Mitarbeiter*innen zu, sie machen den Reichtum unserer Unternehmen aus.<\/p>\n<p>Ich glaube auch, dass unser wirtschaftliches Interesse und unsere moralische Verantwortung es gebieten, unsere Kunden und Lieferanten zu unterst\u00fctzen, f\u00fcr die derzeit vielleicht alles etwas schwieriger ist. Dabei schlie\u00dfe ich auch die Gastwirte ein, bei denen wir uns so gerne einen sch\u00f6nen Abend machen. Versprochen, wir kommen wieder, so bald wie m\u00f6glich!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In diesen bewegten Zeiten kann ich nur mit dem Zitat eines Mannes schlie\u00dfen, der bewiesen hat, dass er seiner Aufgabe unter extremen Widrigkeiten gewachsen ist. Winston Churchill sagte:<\/p>\n<p>\u201eEin Pessimist sieht die Schwierigkeiten in jeder M\u00f6glichkeit, ein Optimist sieht die M\u00f6glichkeiten in jeder Schwierigkeit.\u201c<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen, dass Sie das ganze nun beginnende Jahr lang optimistisch bleiben, und Ihnen, Ihrer Familie, Ihren Mitarbeiter*innen und Ihren Unternehmen alles Gute f\u00fcr 2021.<\/p>\n<p>Ich sage: Bis bald!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mich\u00e8le Detaille<\/p>\n<p>Vorsitzende der FEDIL<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neujahrsbotschaft von Pr\u00e4sidentin Mich\u00e8le Detaille Sehr geehrter Herr Premierminister, liebe Partner und Ansprechpartner der FEDIL, liebe FEDIL-Mitglieder, meine Damen und Herren, Normalerweise h\u00e4tte die FEDIL Ende Januar ihren traditionellen Neujahrsempfang gehalten, eine gro\u00dfartige Gelegenheit, sich zu sehen, neue Mitglieder zu treffen, sich gegenseitig ein gutes neues Jahr zu w\u00fcnschen, sich von einem renommierten Redner inspirieren&#8230;  <a class=\"excerpt-read-more\" href=\"https:\/\/fedil.lu\/de\/publications\/neujahrsbotschaft-von-praesidentin-michele-detaille\/\" title=\"ReadNeujahrsbotschaft der FEDIL und ihres Pr\u00e4sidenten\">Read more &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-21963","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/publication\/21963","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/publication"}],"about":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/publication"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/publication\/21963\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fedil.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21963"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}